Anton (GER-6): über Surferleben, Motivation und Erfolge
- Choppy Water
- 14. März
- 2 Min. Lesezeit

Du teilst dir einen Segelsatz mit deinem Bruder, kommt es da manchmal zu Komplikationen?
Ich teile mir mit meinem Bruder unser Slalommaterial. Da ich hauptsächlich in der Welle bin, benutze ich die Slalomsachen ausschließlich auf den Regatten. Leo kann also, wenn zuhause Wind ist, damit aufs Wasser. Der Nachteil ist, dass wir nicht zu zweit bei den Regatten an den Start gehen können. Dieses Jahr gab es aber keine, bei der wir beide Zeit gehabt hätten, also kein Problem. Wavesegel hat jeder seine eigenen.

Du hast momentan dein Gap Year nach dem Abi, wie soll es danach weitergehen? Profi-Windsurfer
oder doch 9-to-5-Job?
Mein Plan war, mich für zwei Jahre nach dem Abi voll aufs Windsurfen zu konzentrieren, um zu gucken, was möglich ist. Das erste Jahr ist jetzt schon rum, und es ging schneller als gedacht. Je nachdem, wie es nächstes Jahr aussieht mit Sponsoren und Erfolgen, hänge ich vielleicht noch ein oder zwei Jahre dran. Danach möchte ich aber auch studieren.
An welchem Spot hast du dieses Jahr am liebsten trainiert?
Der Spot, der mich am meisten fasziniert, ist Hookipa auf Maui. Ich bin im Moment hier auf Maui, und es macht sehr viel Spaß, sich an diesen speziellen Spot zu gewöhnen. Die Wellen haben viel Kraft, und der Wind von rechts ist für mich ungewohnt. Nur in Badehose surfen ist auch etwas sehr Besonderes.
Gibt es etwas, das du im Training 2025 besonders verbessert hast?
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, meine Wellenritte zu verbessern, da dies immer meine Schwachstelle war. Dafür habe ich dieses Jahr an vielen unterschiedlichen Spots mit unterschiedlichen Bedingungen trainiert. Das hat mir bei Regatten auf jeden Fall viel gebracht.
Mit wem gehst du am liebsten aufs Wasser und wieso?
Am liebsten gehe ich mit der ganzen Familie aufs Wasser. Da ich dieses Jahr wenig zuhause war, habe ich die drei wenig gesehen und freue mich umso mehr, wenn wir mal wieder zusammen auf dem Wasser sind.
Wie ist es für dich, manchmal gegen deinen Bruder fahren zu müssen? Große Konkurrenz oder gönnt man sich gegenseitig die Siege?
Mit Leo habe ich in den letzten Jahren sehr viel Zeit auf dem Wasser verbracht, egal ob Training, Testen oder Regatten. Es hat uns sehr viel gebracht, immer einen Trainingspartner zu haben, aber natürlich war der Bruder dann auch immer der erste Konkurrent. Man möchte natürlich immer der Erste sein, aber man gönnt dem anderen auf jeden Fall auch den Sieg, wenn er gewinnt.








