Hawaiianer Ezzy siegt im Waveriding

Aktualisiert: 18. Mai 2018


Zu hohe Wellen. Zu viel Wind. Das bedeutete für die Slalomfahrer beim Multivan Windsurf Cup einen Ruhetag, denn das Risiko, Boote bei diesen Bedingungen aufs Wasser zu schicken, war zu groß. Für die Waverider kamen die radikalen Bedingungen gerade recht. Bei anspruchsvollen Bedingungen konnte die erste Waveelimination des Jahres ausgetragen werden. Dabei setzte sich in einem actiongeladenen Finale der Hawaiianer Graham Ezzy gegen den Hamburger Leon Jamaer durch.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich hier starten konnte. Ich hätte nie gedacht, dass eine nationale Veranstaltung so groß sein kann. Das Multivan Summer Opening ist ja genau so groß wie der Worldcup im Herbst! - Ich lebe zeitweise in Hamburg. Daher ist es etwas sehr besonderes für mich, auch bei den deutschen Events zu starten. Wenn man dann noch auf Anhieb gewinnen kann, ist das natürlich besonders toll“, sagt der Sieger Graham Ezzy aus Hawaii.

Als Regattaleiter Holger Lass am Morgen auf die Nordsee sah, stand schnell fest, dass heute keine Slalomrennen stattfinden können. Über drei Meter Welle bei Niedrigwasser und eine Prognose von sieben Windstärken schräg auflandig für den Nachmittag machten klar, dass Boote heute auf dem Wasser nichts zu suchen haben. Aber die Organisation hatte vorausschauend Wavealarm gegeben und so hatte sich die deutsche Wave-Eilte auf den Weg nach Sylt gemacht, um da zum ersten Mal in dieser Saison um Ranglistenpunkte zu kämpfen.

Im Finale standen sich der Hawaiianer Graham Ezzy und Leon Jamaer gegenüber. In einem packenden Duell konnte sich Graham Ezzy durchsetzen. Leon Jamaer war mit seinem zweiten Platz aber nicht unzufrieden: „Graham surft seit seinem dritten Lebensjahr auf Hawaii und hat so ideale Trainingsbedingungen. In diesem starken Feld ist ein zweiter Platz ein großer Erfolg."

Der dritte Platz ging an Florian Jung aus Saarbrücken. Auch er zeigte sich mit seiner Leistung und vor allem den Bedingungen sehr zufrieden. „Das waren ungewohnt gute Sylt-Bedingungen. Der Wind war fast schon sideshore und nicht wie sonst meistens platt auflandig. Und die Wellen liefen sehr gut. Ich musste einen Wellenritt mit einem unfreiwilligen Waschgang abschließen. Das hat mich viel Zeit gekostet. Deshalb hatte ich keine Möglichkeit, noch einmal zu punkten, um so das Finale zu erreichen."

Für Freitag ist wieder leichterer Wind angesagt. Dann sollten bei vier bis fünf Windstärken wieder die Slalompiloten zum Zuge kommen.


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