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Langer führt auf der Finne, Asmussen im Foiling



Der Samstag brachte den erhofften Wind für den Multivan Surf Cup am Brandenburger Strand. Bei 12 bis 20 Knoten konnten zunächst drei komplette Foil Slalom Eliminationen und danach dann noch ein weiterer Fin Slalom durchgeführt werden. Im Foiling führt vor dem Finaltag der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2, Starboard, Severne) vor Fabian Wolf (GER-404, FMX Racing, Gun Sails) und Jonne Heimann (GER-107, JP, Neil Pryde). In der Disziplin Fin Slalom liegt der Kieler Vincent Langer (GER-1, Fanatic, Duotone) vor Asmussen und Anton Richter (GER-6, JP, Neil Pryde) an der Spitze.


Nachdem im Fin Slalom und im Waveriding schon an den ersten beiden Tagen des Multivan Surf Cups Sylt gültige Ergebnisse erzielt werden konnten, brachte der Samstag endlich die erhofften Bedingungen für die dritte Disziplin Foil Slalom. Über drei Serien lieferten die Foiler spannende Rennen auf der Nordsee. Gunnar Asmussen hatte dabei mit einem Frühstart einen katastrophalen Start. Danach feierte er aber mit zwei Laufsiegen ein beeindruckendes Comeback. Nach drei Wettfahrten kann jeder Fahrer seine schlechteste Wettfahrt streichen. Asmussen wird so seinen Ausrutscher los und führt die Foilslalom Rangliste vor dem Finaltag mit der Idealpunktzahl 0,0 an.


Fabi Wolf startete hingegen mit einem Sieg optimal in die Foilserie. Im zweiten Finale musste er sich mit Platz acht begnügen. Mit einem zweiten Platz lieferte Wolf dann aber eine überzeugende Antwort. Platz eins und zwei bescheren ihm 2,0 Punkte im Foil Klassement. Damit liegt er aktuell auf dem zweiten Platz.


Der Youngster Jonne Heimann platzierte sich konstant in der Spitzengruppe. Platz vier, zwei und drei waren die Ergebnisse des ansonsten in der olympischen iQFOiL Klasse aktiven Youngsters. Mit 5,0 Punkten komplettiert er die Top drei in der Gesamtrangliste.


Nur einen Punkt dahinter folgt der 22-fache Deutsche Meister Vincent Langer auf Platz vier. Der Kieler punktete mit einem zweiten und zwei vierten Plätzen. Punktgleich folgt Lars Poggemann (GER-730, Patrik Boards, Patrik Sails), der mit zwei dritten und einem neunten Platz punktete. Aufgrund der Tiebreak-Regelung verdrängt Langer Poggemann auf den fünften Platz.


Da die Bedingungen weiter perfekt waren entschied die Regattaleitung auf Fin Slalom zu wechseln. Hier konnten am Eröffnungstag bereits zwei Eliminationen gefahren werden. Einen Streicher gibt es ab der dritten Wettfahrt. Bei vier Windstärken konnte Langer sein Können in dieser Disziplin abermals demonstrieren. Mit einem Start-Ziel-Sieg baute er seine Führung in der Fin Slalom Wertung weiter aus. Nach drei Eliminationen kommt Langer mit zwei Siegen und einem zweiten Platz auf die Idealpunktzahl 0,0.


Gunnar Asmussen liegt auch in dieser Disziplin mit 3,0 Punkten aussichtsreich im Rennen. Der Flensburger überzeugte mit einem Laufsieg sowie einem dritten und achten Platz.

Eine mega Performance lieferte der erst 17-jährige Youngster Anton Richter. Nach seinem Sieg im Waveriding liegt der Kieler Youngster aktuell mit 4,0 Punkten auf Platz drei. Zwei zweite Plätze und ein dritter Platz beweisen, dass Anton Richter das aktuell größte Nachwuchstalent im deutschen Windsurfsport ist.

Fabian Wolf liegt aktuell mit 8,0 Punkten auf Platz vier. Die Top-5 werden von dem Finnenexperten Justus Schott (GER-29, Patrik Boards, Duotone) komplettiert.

Auch für den Finaltag versprechen die Prognosen wieder optimale Bedingungen. Vier bis fünf Windstärken können Wettbewerbe sowohl im Fin Slalom wie auch im Foil Slalom ermöglichen. Die Entscheidung um die offiziellen GWA Championship- und DM-Titel fällt damit praktisch auf der Zielgeraden. Die neuen Champions werden dann am Sonntag um 17:00 Uhr bei der Siegerehrung feierlich gekürt.




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