Nico Prien auf DM-Kurs


Auch am Donnerstag konnten wieder Rennen in der Disziplin Racing gefahren werden. Bei drei bis vier Windstärken wurden drei weitere Wettfahrten beendet. Abermals dominierte der Schönberger Nico Prien (GER-7) sämtliche Rennen. Damit ist ihm der DM-Titel im Racing nicht mehr zu nehmen.


„Ich bin natürlich mehr als zufrieden! Es war wieder ein super anstrengender Tag. Die Temperaturen machen es uns da nicht leichter. Viele sagen, dass es für mich gerade keine Herausforderung darstellt und mir die Siege quasi zufliegen, aber das ist absolut nicht der Fall. Ich werde gleich kaputt ins Bett fallen, aber froh sein, zwei weitere Siege in der Tasche zu haben. Ich bin sehr motiviert auf Slalom! Natürlich bin ich leicht geschwächt durch die ganzen Races und die Temperaturen, aber ich rechne mir trotzdem gute Chancen aus“, sagt Nico Prien voller Vorfreude.


Im Kampf der Verfolger erlebte Vincent Langer (GER-1) aus Kiel einen desaströsen Tag. Nach einem vierten Platz im ersten Rennen des Tages, konnte er Rennen Nummer acht gar nicht beenden. Damit verlor er im Kampf um den Vizemeistertitel wichtige Punkte.


Stark präsentierte sich dagegen der Däne Christian Justesen (DEN-26), der den Sprung auf Platz zwei der Racingwertung schaffte. Als zweitbester Deutscher konnte der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2) seine starke Leistung bestätigen. Sein unmittelbarer Kontrahent Leon Delle (GER-6) aus Kiel hatte ebenfalls eine starke Performance gezeigt.


„Wir haben heute zwei Rennen absolviert, in denen der Wind wirklich am unteren Limit war. Im letzten Rennen hatte er ein bisschen aufgefrischt, weshalb ich anfangs gut mit Nico mithalten konnte. Auf dem Downwind nahm der Wind wieder ab und ich verlor den Anschluss. Ich bin nach diesem Tag und einer sich andeutenden Erkältung jetzt echt durch. Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir heute eine Pause machen würden, weil es in den kommenden Tagen sportlich definitiv weitergeht. Es wird noch interessant“, berichtet Asmussen über seinen Tag.


Auch Leon Delle freut sich: „Heute war ich besser als gestern. Leichtwind und Böen kenne ich sehr gut und weiß mit ihnen umzugehen. Ich habe mich heute für einen anderen Weg entschieden, den die meisten anderen Fahrer nicht gewählt haben. Ich hatte die Wahl: Entweder ich fahre hinterher und sichere mir meine jetztige Position oder ich greife an. Ich war definitiv in Angriffslaune. Der vierte Platz in der Rangliste ist das Mindestziel, das ich mir gesetzt habe. Das Potential dafür ist auf jeden Fall da. Das habe ich bereits in den letzten Regatten bewiesen und konnte es hier auch beweisen.“


Die Titelentscheidung in der Disziplin Racing ist damit praktisch gefallen, denn für Freitag und das Wochenende versprechen die Vorhersagen stärkeren Wind, der die Austragung der zweiten Disziplin Slalom ermöglichen wird. Dort werden die Karten neu gemischt. Als Top-Favoriten gehen auch hier Vincent Langer, Nico Prien und Gunnar Asmussen an den Start.


Mit dem Slalom wird es nochmal interessant um den prestigeträchtigen Overall-Titel. Für ihn werden die beiden besten Disziplinen jedes Fahrers kombiniert. Durch seinen voraussichtlich ersten Platz in der Disziplin Racing, hat Nico Prien hier aktuell auch die besten Karten. Trotzdem muss er seine Position im Slalom verteidigen, um nach der DM-Krone greifen zu können.


Der Multivan Surf Cup steuert auf einen neuen Besucherrekord zu. Zehntausende von Zuschauern verfolgten die Wettbewerbe der Windsurfelite am Brandeburger Strand. Am Abend genossen die Massen den herrlichen Sylter Sonnenuntergang. Noch bis Sonntag laufen die Titelkämpfe vor Westerland.


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