Viel Geduld für ein zweites Halbfinale auf Borkum


Auch am Samstag strapazierten schwacher Wind und starke Strömung die Nerven von Teilnehmern und Orga-Crew beim Multivan Windsurf Cup auf Borkum. Bei auflaufendem Wasser hatten Strömung und Wind die gleiche Richtung. Als Ergebnis reichte die Power einfach nicht aus, um reguläre Bedingungen sicherzustellen. Nach dem Hochwasser kippte die Strömung dann endlich am Nachmittag. So konnten die Fahrer wieder aufs Wasser geschickt werden, um das zweite Halbfinale auszutragen.


Der Topfavorit Nico Prien (GER-7) konnte sich hier erwartungsgemäß durchsetzen. Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg sicherte er sich überlegen einen Platz im Finale. Auf dem zweiten Platz folgte der Niederländer Koen Hessels (NED-88). Der Foil-Experte Leopold Senst (GER-77) belegte Platz drei vor Tjorve Studt (GER-522). Der Niederländer Ingmar Daldorf (NED-191) gehört zum Kreis der Topfavoriten. In diesem Lauf geriet er an zweiter Position liegend nach der letzten Halse kurz aus dem Foilen. So wurde er auf Platz fünf durchgereicht. Das reichte allerdings immer noch für die Qualifikation für das Finale.


Leider ließ der Wind durch eine aufziehende Unwetterfront so schnell nach, wie er gekommen war. So war die Durchführung des Finals trotz geduldigem Warten nicht möglich. Nun richten sich alle Hoffnungen auf den Finaltag. Am Sonntag geht es deshalb mit einem Skippers Meeting um 8:30 Uhr und erstem Start um 9:00 Uhr früh los. Bis 13:00 Uhr besteht dann noch die Chance, eine offizielle Wertung beim Multivan Windsurf Cup Borkum zu erzielen. Die Siegerehrung ist für 15:00 Uhr angesetzt.