Vincent Langer im Slalom auf Titelkurs

Der Multivan Surf Cup Sylt kann bisher auf eine makellose Bilanz verweisen. Nachdem an den ersten beiden Tagen die Waver bei bis zu sieben Windstärken und meterhohen Wellen ihr Können präsentierten, kamen jetzt die Slalompiloten zum Zuge. Bis Freitagabend konnten zwei komplette Slalom Eliminationen durchgeführt werden. Der Kieler Vincent Langer (GER-1, Fanatic, Duotone, Volkswagen Nutzfahrzeuge) zeigte sich dabei in Topform und siegte in beiden Slalomserien. Damit führt der mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meister die Slalomwertung beim Multivan Surf Cup Sylt überlegen an.


In der ersten Elimination siegte Langer vor dem iQFOiL Experten Fabian Wolf (GER-404, FMX, Gunsails) und dem Nachwuchstalent Jonne Heimann (GER-107, Sailloft Hamburg, Sonntag Fins). Der Vorjahres-Meister Nico Prien (GER-7, Starboard, Neilpryde) aus Schönberg vergriff sich beim Material und musste mit Platz vier Vorlieb nehmen. Der dänische Hotshot Johann Söe (DEN-37, Point-7, FMX Racing) komplettierte die Top-5 in dieser Wettfahrt.


In der zweiten Elimination konnte Vincent Langer seinen Siegeszug fortsetzen. Nico Prien fand aber Anschluss und konnte sich mit Platz zwei erfolgreich in Szene setzen. Auch der Däne Johann Söe konnte mit einem dritten Platz beweisen, dass mit ihm beim Multivan Surf Cup zu rechnen ist. Fabi Wolf sicherte sich Platz vier. Michele Becker (GER-277, Fanatic, Duotone) feierte mit Platz fünf ein Comeback, nachdem er in der ersten Wettfahrt mit Platz zehn deutlich hinter seinen Erwartungen geblieben war.


Nach zwei kompletten Slalom Eliminationen führt Vincent Langer das Klassement mit der Idealpunktzahl 1,40 an. „Besser hätte die DM für mich bisher nicht laufen können. Ich freue mich, dass wir schon zwei komplette Slaloms fahren konnten und ich bei beiden die Nase vorn hatte. Ich hoffe, dass wir auch am Samstag und Sonntag noch fahren und ich meine Position verteidigen kann.“, sagt Langer.


Nico Prien folgt punktgleich mit Fabian Wolf (beide 6,00 Punkte) auf Platz zwei. „Ich hatte mich in der ersten Wettfahrt beim Material vergriffen. Im zweiten Slalom passte dann alles und mein Speed war super. Vincent machte keine Fehler, sonst wäre ich vorbeigezogen. Morgen heißt die Devise Angriff! Ich möchte gerne den Titel erobern!“ sagt Prien.


Auch Fabi Wolf zeigt sich kämpferisch: „Ich wusste, dass ich bei diesen Bedingungen um den Sieg mitfahren kann. Die Rennen entsprachen den typischen Foilslaloms in der olympischen iQFOiL Klasse. Morgen hoffe ich, mich von Nico abzusetzen und den Druck auf Vincent zu erhöhen.“


Der Däne Johann Söe lauert mit 8,00 Punkten nur knapp hinter dem Führungstrio und hofft an den verbleibenden Tagen noch einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erobern. Auch Jonne Heimann ist mit 9,00 Punkten noch aussichtsreich im Rennen.


Für den morgigen Samstag wird am Nachmittag auf Slalombedingungen gehofft. Dann könnten weitere Wettfahrten die Rangfolge wieder durcheinander wirbeln.


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