Windsurf-Krimi bei Deutscher Meisterschaft auf Sylt


Bei sensationellen Bedingungen konnten am fünften Tag des Multivan Surf Cups Sylt drei komplette Slalomeliminationen beendet werden. Dabei setzte sich der packende Dreikampf von Vincent Langer (GER-1) aus Kiel, Nico Prien (GER-7) aus Schönberg und Gunnar Asmussen (GER-2) aus Flensburg fort. Jeder der drei Fahrer konnte eine der Wettfahrten für sich entscheiden. Nach insgesamt fünf Eliminationen liegen Asmussen und Langer punktgleich an der Spitze. Nur 1,3 Punkte dahinter folgt Nico Prien. „Der Wind heute war gut und hat zum Ende hin sogar nochmal aufgefrischt. Ich war in meiner Sieges-Elimination bereits vor allen anderen an der ersten Tonne und konnte ab da sicher nach Hause fahren. Gestern war es für mich super schwierig. Ich konnte nie richtig angreifen, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, keine Fehler zu machen. Heute hat es endlich geklappt“, freut sich Gunnar Asmussen über seinen Sieg in der letzten Elimination. Vincent Langer erklärt seinen dritten Platz im letzten Racing: „Ich hatte keinen idealen Start, bin aber gut an der ersten Tonne angekommen. Ab da konnte ich allerdings nicht wirklich gut beschleunigen und Nico fuhr mir einfach davon. Ich hatte so viel Druck im Segel, dass ich diesen nicht mehr in Geschwindigkeit umsetzen konnte. Auch Moritz fuhr mit einer perfekten Halse an mir vorbei. Er ist allgemein heute super gefahren, herzlichen Glückwunsch, Moritz! Morgen werde ich nochmal alles geben!“ Auch Nico Prien beschreibt seinen zweiten Platz in der letzten Wettfahrt des Tages: „Gunnar war in der letzten Runde wirklich sehr schnell! Ich hatte leider das falsche Material mit auf dem Wasser, da ich keine Zeit zum Wechseln gefunden hatte. Mit einem zu kleinen Segel fehlte mir einfach das Potential, an Speed zu gewinnen. Das war wirklich mehr als ärgerlich und hat es mir um einiges schwerer gemacht. Es hat wohl einfach nicht sein sollen.“ Auch im Duell der Verfolger ist noch nichts entschieden. Der Norderneyer Dennis Müller (GER-89) und Jan-Moritz Bochnia aus Greven (GER-9) liegen hier punktgleich auf den Plätzen vier und fünf. Auch Julien Pockrandt (GER-18) und Lars Paustian (GER-1999), beide aus Kiel, liegen nur knapp dahinter. Im Kampf um die Overall-Wertung ist die Entscheidung auf den Finaltag verschoben. Die Windvorhersage ist auch hier hervorragend und verspricht Wettfahrten in beiden Disziplinen. Weiterhin haben Langer, Prien und Asmussen die Chancen auf den Overall-Titel.  Bereits vor dem Finaltag wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt. Insgesamt über 120.000 Windsurf-Fans pilgerten schon an den Brandenburger Strand zum Multivan Surf Cup. Die Siegerehrung der neuen offiziellen Deutschen Meister ist für den morgigen Tag um 17:00 Uhr auf der Eventbühne angesetzt.


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