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Jesper-Mo Thomsen (GER-510): Azubi unter der Woche, Racer am Wochenende



Wer bist du?

Moin moin, ich bin Jesper, 17 Jahre alt und komme aus Flensburg. Dieses Jahr habe ich hier auch meine Ausbildung als Mechatroniker bei den Stadtwerken begonnen.



Wie bist du überhaupt zum Windsurfen gekommen?

Durch meine Eltern. Die haben mich als Kind aufs Brett gestellt, aber da hat es mir noch keinen Spaß gemacht. Alles war viel zu schwer und zu groß und ständig ist man ins Wasser gefallen, da war ich so ca. 10 Jahre alt.Als ich dann ca. 13 wurde, hat’s auf einmal Klick gemacht, und von da an ging es nicht schnell genug, neues Material zu beschaffen. Schlaufen fahren, im Trapez einhaken, Halsen fahren und immer schneller werden – das ging alles irgendwie ineinander über.


Gibt es etwas, was du im Training 2025 verbessert hast?

Ich war 2025 viel auf dem Wasser, hatte viel Wasserzeit und konnte meine Halsen und meine Geschwindigkeit verbessern, sowohl auf der Finne als auch auf dem Foil. Und die eine oder andere Trainingseinheit mit Tjorve, Bjerke und Gunnar war natürlich auch dabei. Wobei ich sagen kann: Auf der Finne habe ich wesentlich mehr Spaß am Surfen.

Du hast dieses Jahr deine Ausbildung angefangen – wie vereinbarst du Surfen mit einem 9-to-5-Job?

Ich bin noch am Anfang meiner Ausbildung, und die steht natürlich im Vordergrund. Ich gucke mal, wie sich das entwickelt, und ich hoffe, dass ich Ausbildung und Sport 2026 irgendwie gut unter einen Hut bekomme.


Kommst du aktuell aufs Wasser wie zu deiner Schulzeit?

Einfache Antwort: leider nein. Ich bin unter der Woche erst gegen halb fünf zu Hause, da ist abends nicht mehr viel los mit Surfen. Es gibt ja auch noch andere angenehme Verpflichtungen mit Freunden usw., aber am Wochenende geht dann hin und wieder schon noch was, wenn der Wind es zulässt.


Wer oder was inspiriert dich im Windsurfen?

Für mich steht der Spaß im Fokus, also auch der Spaß am Wettkampf. Allerdings muss ich gestehen, ich finde den Fahrstil von Nico Prien sehr inspirierend :-)

Hast du ein Ritual vor dem Start oder dem Wettkampf?Nicht direkt, aber ich versuche seit diesem Jahr, etwas Ruhe zu finden, bevor ich raus aufs Wasser gehe. Mein Material habe ich dann schon fertig aufgeriggt, und alles muss vorbereitet sein, damit ich mich kurz vorm Start nicht abhetzen muss.Und natürlich meiner Mama sagen, dass ich sie lieb habe :-)


Gibt es eine Session, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ja, im Sommer auf Sylt kamen die Boote nicht raus, aber wir Youth-Fahrer sind trotz widriger Onshore-Bedingungen raus und hatten mit unserem kleinen Slalommaterial einen Riesenspaß in den Wellen vor der Westerländer Skyline. Da konnte ich ein paar tolle Videos machen. Die Sonne schien, der Wind war da, es hat einfach riesigen Spaß gemacht, mit Max und Mika durch die hohen Wellen der Nordsee zu ballern.



Was ist der größte Unterschied zwischen Windsurfen und anderen Wassersportarten?

Ich denke, Windsurfen ist ehrlich gesagt am schwersten zu erlernen. Ich habe auch Wingfoilen ausprobiert, was ich auch gut hinbekommen habe, aber Windsurfen macht mir da schon wesentlich mehr Spaß.


Du bist eher einer der jüngeren Fahrer. Wie ist es für dich, gegen Männer aller Altersklassen in der Overall-Rangliste anzutreten?

Am Anfang dachte ich, es ist unmöglich, gegen erfahrene Fahrer zu gewinnen. Aber wenn man dann auf einmal doch vor dem einen oder anderen älteren Fahrer ist, dann war ich auch immer etwas stolz. Zudem muss ich sagen, dass wir von den älteren Fahrern beim DWC echt gut aufgenommen worden sind. Es bringt Spaß, sich gegenseitig zu batteln, und das gegenseitige Necken am Strand vor und nach dem Rennen gehört mittlerweile auch dazu.


Was war dein lustigster Moment auf dem Wasser 2025?

Es gab viele lustige und schöne Momente auf dem Wasser, aber ich habe keinen, der mir besonders im Kopf geblieben ist. Allerdings ist es auch echt lustig da draußen auf dem Wasser. Es kommt immer wieder zu komischen Situationen, die in einem Rennen so um einen herum passieren. Da gibt es auch schon mal den einen oder anderen Spruch.


Windsurfen in einem Satz:

Das Gefühl von Freiheit und Geschwindigkeit, während man über das Wasser fliegt.

P.S.: Ich freue mich jetzt schon auf die Saison 2026!



 
 
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